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Fachbegriffe einfach erklärt - für Einsteiger und Profis
Was ist der Farb-Assistent?
Der Farb-Assistent hilft Ihnen, passende Farben über verschiedene Materialien hinweg zu finden. Stellen Sie sich vor: Sie haben eine Firmenfarbe und möchten diese auf Fahrzeugfolien, Schildern, Wänden und gedruckten Materialien verwenden. Das Problem: Jedes Material hat seine eigenen Farbsysteme.
Hier kommt der Farb-Assistent ins Spiel: Er durchsucht über 6.700 Farben verschiedener Hersteller und findet die Produkte, die Ihrer gewünschten Farbe am nächsten kommen - egal ob Klebefolie, Lack, Wandfarbe oder Sprühdose.
Kurz gesagt: Sie geben eine Farbe ein, der Assistent findet passende Produkte zum Kaufen.
Inhalt
Grundlagen: Wie Farben funktionieren Farbräume verstehen (LAB, RGB, CMYK) Farbunterschiede messen (Delta E) Warum manche Farben nicht druckbar sind Materialien und ihre Besonderheiten ICC-Profilrechner Glossar A-ZGrundlagen: Wie Farben funktionieren
Farben entstehen auf verschiedene Weisen: Ihr Bildschirm mischt Licht (Rot, Grün, Blau), während ein Drucker Farben übereinander druckt (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Deshalb kann eine Farbe am Bildschirm anders aussehen als auf Papier.
Kennen Sie das? Sie bestellen online ein T-Shirt in "Königsblau", aber wenn es ankommt, sieht es anders aus als auf der Website. Das liegt daran, dass Ihr Bildschirm und der Stoff Farben unterschiedlich darstellen.
Für Fachleute:
Bildschirme nutzen das additive Farbmischung (RGB): Alle Farben zusammen ergeben Weiß. Drucker nutzen die subtraktive Farbmischung (CMYK): Alle Farben zusammen ergeben (theoretisch) Schwarz. Diese unterschiedlichen Mischprinzipien führen zu unvermeidlichen Farbabweichungen bei der Medienkonvertierung.
Das ist ein HEX-Farbcode - eine Kurzschreibweise für eine Bildschirmfarbe. Die sechs Zeichen nach dem # beschreiben den Rot-, Grün- und Blauanteil der Farbe. Webdesigner und Grafiker nutzen diese Codes, um Farben exakt zu definieren.
#FF0000 = Reines Rot (FF = maximales Rot, 00 = kein Grün, 00 = kein Blau)#00FF00 = Reines Grün#0000FF = Reines Blau#FFFFFF = Weiß (alle Farben maximal)#000000 = Schwarz (keine Farbe)
Im Farb-Assistent können Sie HEX-Codes direkt eingeben. Der Assistent konvertiert sie automatisch und findet passende Produkte.
Farbräume verstehen
LAB ist der genaueste Weg, eine Farbe zu beschreiben. Er wurde entwickelt, um Farben so zu definieren, wie das menschliche Auge sie wahrnimmt - unabhängig davon, ob Sie die Farbe auf einem Bildschirm, auf Papier oder auf einer Folie sehen.
LAB kann alle sichtbaren Farben darstellen - auch solche, die kein Drucker drucken und kein Monitor anzeigen kann. Deshalb nutzt der Farb-Assistent intern LAB für alle Farbvergleiche. So finden Sie garantiert die beste Übereinstimmung.
Für Fachleute:
Aufbau des LAB-Farbraums:
- L (Luminanz): Helligkeit von 0 (Schwarz) bis 100 (Weiß)
- a-Achse: Grün (-128) bis Rot (+127)
- b-Achse: Blau (-128) bis Gelb (+127)
LAB ist geräteunabhängig und wurde 1976 von der CIE (Internationale Beleuchtungskommission) standardisiert. Er ist die Basis für alle professionellen Farbmessungen und Delta-E-Berechnungen.
RGB steht für Rot, Grün, Blau - die drei Lichtfarben, aus denen Ihr Bildschirm alle Farben mischt. sRGB ist die Standardvariante, die fast alle Monitore, Smartphones und Kameras nutzen.
sRGB kann nur etwa 35% aller sichtbaren Farben darstellen. Besonders leuchtende Türkis-, Grün- und Violetttöne liegen außerhalb dessen, was ein Monitor anzeigen kann. Die Farbe auf Ihrem Bildschirm ist daher nur eine Annäherung.
Für Fachleute:
RGB ist ein additives Farbmodell. Jeder Kanal hat Werte von 0-255. sRGB wurde 1996 von HP und Microsoft als Standard für das Internet entwickelt. Bei der Konvertierung von LAB zu sRGB werden Farben außerhalb des Gamuts an die nächstmögliche darstellbare Farbe angepasst (Gamut-Mapping).
CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Key (Schwarz) - die vier Druckfarben, die übereinander gedruckt werden. Fast alle Drucker, von Ihrem Tintenstrahler bis zur Großdruckerei, arbeiten mit diesem System.
CMYK kann nur etwa 25% aller sichtbaren Farben darstellen - noch weniger als Ihr Bildschirm! Leuchtende Orange-, Grün- und Blautöne werden im Druck oft "stumpfer" als erwartet. Deshalb zeigt der Farb-Assistent eine Warnung, wenn eine Farbe außerhalb des druckbaren Bereichs liegt.
Für Fachleute:
CMYK ist ein subtraktives Farbmodell. Jeder Kanal hat Werte von 0-100%. Bei der Konvertierung RGB → CMYK gehen Farbinformationen verloren. Der Farb-Assistent nutzt ICC-Profile (ECI-CMYK v2) für präzise Konvertierungen. Die angezeigte "Gamut-Warnung" basiert auf der Delta-E-Berechnung zwischen Original-LAB und rückkonvertiertem CMYK-LAB.
Stellen Sie sich die Farbräume wie unterschiedlich große Schachteln vor. LAB ist die größte Schachtel und enthält alle Farben. sRGB ist eine kleinere Schachtel darin, und CMYK ist die kleinste. Wenn Sie eine Farbe aus der großen Schachtel in eine kleinere zwängen müssen, passt sie manchmal nicht hinein.
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│ LAB (100%) │
│ Alle sichtbaren Farben │
│ ┌─────────────────────────────────────┐ │
│ │ sRGB (~35%) │ │
│ │ Bildschirmfarben │ │
│ │ ┌─────────────────────────┐ │ │
│ │ │ CMYK (~25%) │ │ │
│ │ │ Druckfarben │ │ │
│ │ └─────────────────────────┘ │ │
│ └─────────────────────────────────────┘ │
│ │
│ ★ Sonderfarben liegen teils AUSSERHALB │
│ von sRGB und CMYK! │
└─────────────────────────────────────────────────┘
Leuchtende CMYK-Druckfarbe → sRGB-Bildschirm: OK, passt meistens
Leuchtende Folie → sRGB-Bildschirm: Warnung! Farbe wird stumpfer angezeigt
Leuchtende Bildschirmfarbe → CMYK-Druck: Problem! Nicht so druckbar
Farbunterschiede messen (Delta E)
Delta E (geschrieben ΔE) ist ein Maß für den Farbunterschied zwischen zwei Farben. Je niedriger der Wert, desto ähnlicher sind die Farben. Ein Delta E von 0 bedeutet: Die Farben sind identisch.
| Delta E | Bedeutung | Praxisbezug |
|---|---|---|
| 0 - 1 | Nicht sichtbar | Perfekte Übereinstimmung |
| 1 - 2 | Kaum sichtbar | Nur bei direktem Vergleich erkennbar |
| 2 - 3 | Geringer Unterschied | Für die meisten Anwendungen akzeptabel |
| 3 - 4 | Sichtbarer Unterschied | Für anspruchsvolle Kunden problematisch |
| 4 - 5 | Deutlicher Unterschied | Selten toleriert |
| > 5 | Andere Farbe | Wird als unterschiedliche Farbe wahrgenommen |
Für einheitliche Firmenfarben sollten Sie Produkte mit einem Delta E unter 3 wählen. Bei kritischen Anwendungen (Logo, Markenfarbe) sollte der Wert unter 2 liegen.
Für Fachleute:
Der Farb-Assistent verwendet CIEDE2000 (ΔE00), die modernste und genaueste Formel zur Berechnung von Farbabständen. Diese Formel berücksichtigt, dass das menschliche Auge Farben in verschiedenen Bereichen unterschiedlich empfindlich wahrnimmt. CIEDE2000 ist genauer als die älteren Formeln CIE76 und CIE94.
Warum manche Farben nicht druckbar sind
Der "Gamut" (Farbumfang) beschreibt, welche Farben ein Gerät darstellen kann. Wenn auf einer Farbdetailseite eine orangene oder rote Warnung erscheint, bedeutet das: Diese Farbe liegt außerhalb dessen, was im normalen Vierfarbdruck erreichbar ist.
| Anzeige | Bedeutung | Empfehlung |
|---|---|---|
| Grün | Farbe ist gut druckbar | Normaler Vierfarbdruck möglich |
| Orange | Leichte Abweichung möglich | Andruckprobe empfohlen |
| Rot | Farbe nicht druckbar | Sonderfarbe verwenden |
Ein leuchtendes Türkis von einer Klebefolie hat einen Farbumfang, den kein Drucker erreichen kann. Wenn Sie diese Farbe auf einer Visitenkarte drucken möchten, wird sie stumpfer und grauer aussehen. Die Warnung zeigt Ihnen das vorab an.
Verwenden Sie eine Sonderfarbe statt normalem Vierfarbdruck. Sonderfarben werden als fertige Farbtöne gedruckt und können Farben erreichen, die im Vierfarbdruck unmöglich sind.
Wenn Sie eine CMYK-Druckfarbe eingeben und nach passenden Folien suchen, kann es sein, dass keine gute Übereinstimmung gefunden wird. Das liegt daran, dass viele Folienfarben intensiver und leuchtender sind als alles, was im Druck möglich ist.
CMYK kann nur einen kleinen Teil aller Farben darstellen. Viele Folien-, Lack- und Sonderfarben liegen außerhalb dieses Bereichs. Umgekehrt bedeutet das: Wenn Sie von einer Druckfarbe ausgehen, finden Sie möglicherweise keine Folie, die genauso aussieht.
Starten Sie mit LAB-Werten oder wählen Sie zuerst die Folie/das Material aus und lassen Sie sich dann zeigen, wie nah der Druck kommen kann. So vermeiden Sie unrealistische Erwartungen.
Materialien und ihre Besonderheiten
Klebefolien sind dünne, selbstklebende Kunststofffolien für Fahrzeugbeschriftung, Schilder, Schaufenster und mehr. Sie zeichnen sich durch besonders leuchtende und beständige Farben aus.
Vorteile: UV-beständig, wetterfest, viele Spezialeffekte (Metallic, Matt, Carbon)
Besonderheit: Folienfarben erreichen oft Farbtöne, die im Druck nicht möglich sind. Die Farbe sieht am Bildschirm daher möglicherweise weniger intensiv aus als in Wirklichkeit.
Lacke werden für dauerhafte Beschichtungen auf Metall, Holz, Kunststoff und anderen Oberflächen verwendet. Sie bieten hohe Beständigkeit gegen Witterung, Chemikalien und mechanische Beanspruchung.
Besonderheit: Der Glanzgrad (matt, seidenmatt, glänzend) beeinflusst die Farbwahrnehmung erheblich. Eine glänzende Farbe wirkt intensiver als die gleiche Farbe in matt.
Wandfarben für Innen- und Außenbereiche. Sie haben oft weniger intensive Farbtöne als Folien oder Lacke, da sie für große Flächen konzipiert sind.
Besonderheit: Wandfarben trocknen oft etwas dunkler auf als im nassen Zustand. Kleine Farbmuster können durch die Umgebungsbeleuchtung anders wirken als große Flächen.
Sprühdosen ermöglichen schnelle Lackierungen ohne Spezialausrüstung. Sie sind ideal für kleinere Flächen und Reparaturen.
Besonderheit: Die Farbgenauigkeit bei Sprühdosen kann variieren. Für präzise Farbübereinstimmung empfiehlt sich ein Probeanstrich.
ICC-Profilrechner
Der ICC-Profilrechner ist ein Werkzeug für Profis, das optimierte CMYK-Werte für spezifische Druckeinstellungen berechnet. Wenn Sie ein ICC-Profil von Ihrem Drucker oder Ihrer Druckerei haben, können Sie damit präzise CMYK-Werte erhalten, die genau auf Ihre Druckumgebung abgestimmt sind.
Wenn Sie z.B. eine Mimaki-Druckmaschine mit einem bestimmten Folienmaterial nutzen, liefert Ihr Geräteprofil andere CMYK-Werte als ein Standard-Profil. Der ICC-Rechner ermöglicht genau diese Umrechnung.
Schritt 1: Öffnen Sie die Sidebar über das Werkzeug-Symbol rechts unten.
Schritt 2: Klappen Sie den Bereich "ICC-Profilrechner" auf.
Schritt 3: Laden Sie Ihr Drucker-/Ausgabeprofil hoch (ICC/ICM-Datei).
Schritt 4: Geben Sie die Farbe als LAB- oder RGB-Werte ein.
Schritt 5: Klicken Sie auf "Berechnen".
Sie haben ein Profil "Mimaki-JV33.icc" und möchten wissen, welche CMYK-Werte für ein bestimmtes Rot (LAB: 53, 70, 25) optimal sind. Der Rechner gibt Ihnen die exakten CMYK-Werte für diese Drucker-Material-Kombination aus.
Hochgeladene Profile werden aus Datenschutzgründen nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Sie können Profile jederzeit erneut hochladen.
Ein ICC-Profil ist eine Datei (.icc oder .icm), die beschreibt, wie ein bestimmtes Gerät oder Material Farben darstellt. Es berücksichtigt die spezifischen Eigenschaften Ihres Druckers, Ihrer Tinte und Ihres Druckmaterials.
Woher bekomme ich ein ICC-Profil?
- Von Ihrem Drucker- oder Plotterhersteller (z.B. Mimaki, Roland, Epson)
- Von Ihrem Materiallieferanten (z.B. Oracal, Avery, 3M)
- Durch Profilierung mit einem Spektralfotometer
- Von Ihrer Druckerei
Für Fachleute:
Der ICC-Profilrechner führt eine direkte LAB → Ausgabeprofil → CMYK Konvertierung durch. Das bedeutet: Die Farbe wird vom geräteunabhängigen LAB-Farbraum direkt in den Farbraum Ihres Ausgabegeräts umgerechnet.
Bei RGB-Eingabe wird zunächst eine sRGB → LAB Konvertierung durchgeführt, bevor die eigentliche Profilumrechnung erfolgt. Die resultierende Gamut-Abweichung (ΔE) zeigt an, wie gut die Farbe im Ziel-Farbraum darstellbar ist.
Glossar A-Z
Additives Farbmischen: Farbmischung durch Licht (Bildschirme). Rot + Grün + Blau = Weiß.
CMYK: Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Die vier Grundfarben im Druck. Subtraktives Farbmodell.
Corporate Identity (CI): Das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens - Logo, Farben, Schriften, Design.
Delta E (ΔE): Maß für den wahrgenommenen Farbunterschied zwischen zwei Farben. Je niedriger, desto ähnlicher.
Digitaldruck: Druckverfahren ohne Druckplatten. Ideal für kleine Auflagen und personalisierte Drucke.
Farbharmonie: Kombinationen von Farben, die optisch ansprechend wirken - z.B. Komplementär (Gegenfarben) oder Analog (Nachbarfarben).
Farbprofil (ICC-Profil): Eine Datei, die beschreibt, wie ein Gerät (Drucker, Monitor) Farben darstellt. Ermöglicht genaue Farbumrechnung.
Farbtoleranz: Der akzeptable Bereich für Farbabweichungen. In der Industrie oft Delta E < 2 gefordert.
Folierung: Das Bekleben von Oberflächen mit selbstklebenden Folien - z.B. Fahrzeuge, Schilder, Möbel.
Gamut: Der Farbumfang, den ein Gerät oder Druckverfahren darstellen kann. Farben außerhalb des Gamuts sind nicht reproduzierbar.
Glanzgrad: Wie stark eine Oberfläche Licht reflektiert - matt, seidenmatt, seidenglänzend, glänzend, hochglänzend.
HEX-Wert: Eine 6-stellige Schreibweise für RGB-Farben mit Zeichen 0-9 und A-F. Beispiel: #FF5733
Komplementärfarbe: Die Gegenfarbe im Farbkreis. Erzeugt maximalen Kontrast. Beispiel: Rot und Grün, Blau und Orange.
Konvertierung: Die Umrechnung einer Farbe von einem Farbraum in einen anderen (z.B. RGB zu CMYK).
LAB-Farbraum: Ein geräteunabhängiger Farbraum, der alle sichtbaren Farben beschreibt. L = Helligkeit, a = Grün-Rot-Achse, b = Blau-Gelb-Achse. Ideal für Farbvergleiche.
Oberflächenstruktur: Die Textur einer Oberfläche - glatt, geprägt, gebürstet, strukturiert. Beeinflusst die Farbwahrnehmung.
Offsetdruck: Indirektes Druckverfahren. Das Bild wird von einer Druckplatte auf ein Gummituch und dann auf Papier übertragen. Standard für hohe Auflagen.
Rasterung: Die Aufteilung einer Fläche in kleine Punkte unterschiedlicher Größe, um Farbtöne zu simulieren. Im Druck Standard für Farbverläufe.
RGB: Rot, Grün, Blau. Das Farbmodell für Bildschirme. Additives Farbmischen durch Licht.
Sonderfarbe: Eine Farbe, die nicht aus CMYK gemischt, sondern als fertige Farbe gedruckt wird. Erreicht Farbtöne außerhalb des CMYK-Gamuts.
sRGB: Standard-RGB. Der Standard-Farbraum für Monitore und das Internet. Deckt etwa 35% aller sichtbaren Farben ab.
Subtraktives Farbmischen: Farbmischung durch Pigmente (Druck). Cyan + Magenta + Gelb = (theoretisch) Schwarz.
Verifizierte Farbe: Eine Farbe, deren Farbwerte vom Hersteller bestätigt wurden. Bietet höhere Genauigkeit als nicht verifizierte Daten.
Volltonfarbe: Eine Farbe, die als einheitliche Fläche aufgetragen wird, nicht durch Rasterung erzeugt. Gleichmäßiger und intensiver.